Leuchten ABC

Als Baldachin wird die Abdeckung an der Decke bezeichnet in derer sich üblicherweise die Verkabelung einer Pendelleuchte befindet.

Wenn von CCT gesprochen wird ist in der Leuchtenindustrie die Rede von der Farbe bzw. der Farbeinstellungen einer LED Leuchte.
Hat eine Leuchte Beispielsweise CCT von 2700 – 6500K so wird angenommen, dass diese LED Leuchte die Eigenschaft besitzt, alle Farben von warm bis kaltweiß wiederzugeben.
Wird der CCT Wert nur mit z.B. 3000K angegeben, verfügt diese Leuchte nur über warm weiße LED Chips.

Dieser Wert gibt die Farbwiedergabefähigkeit der LED an. Gemäß dem Prinzip, je höher desto besser.
Der Wert wird auch oft als RA Wer abgekürzt, gemeint ist aber dasselbe. Innerhalb der EU ist für Innenraumbeleuchtung ein Mindestwert von 80 vorgesehen. Für Außenleuchten ist ein Mindestwert von 70 Pflicht.

Als „dimmen“ wird der Vorgang zur erhöhung oder veringerung der Helligkeit bezeichnet. Dies geschieht mit einem sog. „Dimmer“. Der Dimmer kann bereits in der Leuchte oder dem Leuchtmittel integriert sein, oder extern, aber im selben Schaltplan eingesetzt werden. Als allerseits bekanntes Beispiel führe ich hier den klassischen Wanddimmer an, welcher gern in Wohnzimmern direkt an der Tür verbaut ist und dazu dient, die Helligkeit entsprechend der Tageszeit oder des Vorhabens anzupassen. Heutzutage finden sich aber auch viele weitere Formen des Dimmens im Markt, wie z.B. Stufendimmer, stufenlose dimmer, dimmen per sprache etc…

Kelvin ist die Einheit, womit die Farbtemperatur bei LED Leuchten angegeben wird. Jeder der eine LED Leuchte gekauft hat wird diese Angabe auf der Verpackung schon einmal entdeckt haben. In der Industrie wird häufig zwischen drei Haupttemperaturen unterschieden und für diese wurden auch passende beschreibungen gefunden. GRAFIK WARM WEIß NEUTRAL WEIß KALT WEIß. Als Referenzwerte nenne ich hier mal die gängigsten: Kerzenlicht = 2000 Kelvin Tageslicht = 5000 Kelvin

Lampe wird umgangsprachlich häufig falsch verwendet. Häufig meint derjenige damit die ganze Aperatur, die das Licht ausgibt. Das ist falsch! Denn Lampe steht nur für das Leuchtmittel, das in der Leuchte eingesetzt wird.

Leuchte: Als Leuchte wird ein Gegenstand bezeichnet, der der Beleuchtung dient und dazu eine Aufnahmevorrichtung für ein Leuchtmittel besitzt oder ein fest installiertes Leuchtmittel enthält.

Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab. LEDs könne je nach Einsatzbereich eine Lebensdauer von bis zu 80.000-100.000 h erreichen. Da praktisch keine Energie in Form von Wärme und UV-Strahlung abgegeben wird, sind LEDs weitaus effizienter als Glühlampen.

LED Technik
Die effizientesten verfügbaren weißen LEDs erreichen eine Lichtausbeute von 40 bis 110 lm/W (Stand November 2007). Die Lichtausbeute liegt über der von Glüh- und Halogenlampen mit 17 bzw. 30 lm/W und mittlerweile gleichauf mit der von Leuchtstofflampen, 60–110 lm/W. Erst seit kurzem findet diese Technik auch Verwendung für Beleuchtungsaufgaben im Haushalt. LED Leuchtmittel gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Sockelformen.

Ist eine Angabe zur Lebensdauer eines Leuchtmittels. Ein Schaltzyklus umfasst den Wechsel von aus- zu angeschaltet und zurück bzw. von an- zu ausgeschaltet und wieder zurück. Dieser ist innerhalb der EU Gesetzlich geregelt. Somit ist sichergestellt das fest verbaute LED lange halten.
Der minimal zu erreichende Schaltzyklus beträgt jeweils die Hälfte der Brenndauer (Lebensdauer) der LED. Häufig weisen LED eine Lebensdauer von über 30.000 Stunden auf, was bedeutet das mindestens 15.000 Schaltzyklen schadfrei überstanden werden müssen, sonst darf die Leuchte nicht mit der CE Kennzeichnung ausgewiesen sein.

Jeder Leuchtmitteltyp verfügt über eigene spezifische Anschlusssockel. So werden beispielsweise Leuchtmittel (Allgebrauchsleuchtmittel) mit zwei Arten von Schraubgewinden ausgeliefert, nämlich in E 14 und E 27. Die entsprechende Angabe findet sich in der Regel auf dem Typenschild des Leuchtmittels.
Zudem sind bei vielen LED Leuchten die LED Module fest verbaut, was häufig ebenfalls bei Sockel ausgewiesen wird.

Sind Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages. Sie werden in der Elektrotechnik in Schutzklassen eingeteilt. Diese sind anhand von Symbolen auf den Betriebsmitteln abzubilden.

Schutzklasse I
Alle leitfähigen Gehäuseteile des Betriebsmittels sind mit dem Schutzleitersystem der festen Elektroinstallation verbunden. Es ist eine Schutzerdung. Im Falle eines Fehlerstroms wird durch eine Sicherung der Stromkreis spannungsfrei geschaltet.

Schutzklasse II
Betriebsmittel mit Schutzklasse II haben eine verstärkte oder doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreis und dem leitenden Gehäuse. Hierbei spricht man von einer Schutzisolierung.

Schutzklasse III
Elektrische Geräte der Schutzklasse III arbeiten mit Spannungen nicht über 50 Volt Wechselstrom und benötigen bei Netzbetrieb ebenfalls eine verstärkte oder doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreisen und der Ausgangsspannung. Sie benötigen einen Sicherheitstransformator.

Ist eine Form der drahtlosen Datanübertragung welche in der Lichttechnik häufig angewendet wird. Es gibt neben Zigbee aber auch noch viele weitere Protokolle, welche verwendet werden.